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Warum Bewegung gesund ist?

Aktiv sein tut gut

Bewegung tut Körper und Seele gut – und kann einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten. Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt unter anderem das Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem und kann helfen, das Risiko für verschiedene Erkrankungen, darunter auch einige Krebsarten, zu senken. Dabei geht es nicht um Leistung oder Perfektion: Schon kleine Schritte im Alltag können einen Unterschied machen.

Genau deshalb ist Bewegung ein wichtiger Teil von “Eine Bewegung, die verbindet”. Sie motiviert Menschen, gut für sich selbst zu sorgen, und gleichzeitig Aufmerksamkeit für Krebsfrüherkennung zu schaffen.

Dabei geht es nicht um Höchstleistung. Es geht darum anzufangen, dranzubleiben und einen Weg zu finden, der zum eigenen Leben passt.

Das wichtiste auf einen Blick

  • Regelmäßigkeit zählt mehr als Leistung
    Bewegung darf fordern, aber sie soll nicht überfordern
  • Schon kleine Schritte im Alltag helfen
    Treppensteigen, Spazierengehen oder Radfahren können ein guter Anfang sein
  • Bewegung kann Körper und Seele stärken
    Viele Menschen erleben mehr Energie, besseren Schlaf, mehr Ruhe und ein stärkeres Körpergefühl.
  • Gemeinsam fällt Dranbleiben oft leichter
    Wer sich mit anderen bewegt, erlebt Motivation, Austausch und Gemeinschaft.
  • Früherkennung bleibt wichtig
    Bewegung kann Gesundheit unterstützen, ersetzt aber keine Krebsfrüherkennung.

Bewegung und Krebsrisiko

Regelmäßige körperliche Aktivität kann dazu beitragen, das Risiko für bestimmte Krebsarten zu senken. Das deutsche Krebsforschungszentrum nennt für einige häufige Krebsarten, insbesondere Brustkrebs nach den Wechseljahren und Darmkrebs, eine Risikoreduktion durch körperliche Aktivität von etwa 20 bis 30 Prozent.

Das bedeutet nicht, dass Bewegung Krebs sicher verhindern kann. Sie kann aber ein wichtiger Teil eines gesundheitsbewussten Lebensstils sein.

Genauso wichtig bleibt: Bewegung ersetzt keine Früherkennung. Sie kann jedoch helfen, sich bewusster mit dem eigenen Körper und der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen.

Wie viel Bewegung ist sinnvoll?

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen mindesten 150 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche oder alternativ mindestens 75 Minuten intensive körperliche Aktivität. Zusätzlich werden muskelkräftigende Aktivitäten an mindestens zwei Tagen pro Woche empfohlen. 

Das klingt erstmal viel, lässt sich aber sehr unterschiedlich gestalten: Wer an fünf Tagen in der Woche 30 Minuten stramm spazierengeht, kommt auch auf die 150 Minuten Bewegung. Diese Empfehlungen sind Orientierungspunkte. Entscheident ist, einen Einstieg zu finden, der zum eigenen Alltag, Körper und Gesundheitszustand passt.

Wer sich gerade in einer Behandlung oder Nachsorge befindet, sollte vorab mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sprechen.

Kleine Alltagsbewegungen - unterschätzt und doch so wertvoll

Es muss nicht immer der große Sportblock sein. Schon kleine Veränderungen im Alltag können helfen, aktiver zu werden

  • Treppen steigen statt den Aufzug nehmen
  • mit dem Rad zum Einkaufen fahren
  • in der Mittagspause spazieren gehen
  • beim Telefonieren aufstehen und umhergehen

Diese kurzen Einheiten summieren sich über den Tag hinweg und schenken dir mehr Energie, bessere Durchblutung und kleine Momente des Innehaltens. Bewegung beginnt also dort, wo du bist – jederzeit und ohne großen Aufwand.

Was Bewegung bewirken kann?

Regelmäßige Aktivität kann Körper und Seele unterstützen. Sie kann helfen, Muskeln und Knochen zu stärken, den Kreislauf anzuregen, Koordination und Beweglichkeit zu fördern und Stress abzubauen.

Viele Menschen berichten außerdem von mehr Energie, besserem Schlaf, mehr Körperwahrnehmung und einem stärkeren Gefühl von Eigenkraft.

Diese Effekte entstehen nicht von heute auf morgen. Sie wachsen mit der Zeit durch Regelmäßigkeit, Pausen und einen achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper.

So findest du deinen Weg

Ob allein oder gemeinsam. Wichtig ist, dass du eine Form findest, die zu dir passt.

Allein kannst du leichter dienen eigenen Rhythmus finden und dich bewusst auf deinen Körper, deine Atmung und dein Tempo konzentrieren. Gemeinsam fällt es vielen leichter, dranzubleiben, sich gegenseitig zu motivieren und Erlebnisse zu teilen.

Geeignete Aktivitäten können zum Beispiel Wandern, Laufen, Radfahren, Paddeln, Golf, Yoga oder Schwimmen sein. Besonder draußen können frische Luft, Natur und Weite zusätzlich guttun.

Gerade am Anfang gilt: Starte sanft, achte auf die Signale deines Körpers und gönne dir Pausen. Bei Fieber, Infektionen, geschwollenen Gelenken oder offenen Wunden solltes du auf Bewegung verzichten! Auch passende Kleidung, gutes Schuhwerk, ausreichend Trinken und je nach Sportart Schutz wie Helm oder Schwimmweste helfben dabei, sicher unterwegs zu sein.

Du musst nicht perfekt vorbereitet sein!

Du muss nicht besonders sportlich sein. Oft beginnt es mit einem kleinen Schritt - und genau daraus kann mit der Zeit mehr entstehen.

Bei “Eine Bewegung, die verbindet” findest du unterschiedliche Formate, Aktionen und Ideen, die dich inspirieren können. Jeder Kilometer zählt. Für dich selbst, für andere und für mehr Aufmerksamkeit rund um Krebsfrüherkennung.

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